OBEDIENCE

Ein Obedience-Hund muss nicht arbeiten, er darf arbeiten!

Obedience ist die hohe Schule des Gehorsams und verlangt volle Konzentration der Partner Hund und Mensch aufeinander. Für Ungeduldige sicher nicht so gut geeignet – vergleichbar etwa mit dem Dressurreiten im Pferdesport. Aufgrund der Vielfalt der Übungen aber für den Hund immer wieder interessant.

Obedience besteht überwiegend aus bekannten Gehorsamsübungen wie Fuß-Gehen, Apportieren (hier Apportieren eines bestimmten von 2 oder 3 ausgelegten Hölzern), Vorausschicken (hier in ein Viereck), Abrufen (hier auch mit Steh und Platz beim Kommen in höheren Klassen), Bleib-Übungen und Sitz, Platz und Steh aus der Bewegung. Sitzen und Liegen unter Ablenkung in einer Gruppe von höchstens 6 und mindestens 3 Hunden. Es gehören aber auch dazu Distanzkontrolle, bei der der Hund in größerem Abstand zu seinem Hundeführer Positionswechsel (Sitz, Platz, Steh) ausführen muss, ohne sich dabei von der Stelle zu bewegen, oder Geruchsunterscheidung, wobei der Hund aus mehreren gleich aussehenden Hölzchen dasjenige heraussuchen und apportieren soll, das den Geruch seines Hundeführers trägt. Es gibt bei der Fußarbeit kein gleichbleibendes Schema wie bei BGH, ÖPO, IPO, der Hund weiß daher nie, was gerade kommt und muss sich voll konzentrieren.

In Österreich gibt es vier Prüfungsstufen, wobei die erste, die Beginner, nach der österreichischen Prüfungsordnung, Obedience 1 bis 3 nach der Internationalen Prüfungsordnung der FCI geprüft werden.

 

Kursleiter: Bettina Ogris (nach Vereinbarung)